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Kommunale Energieberater BAFA Fördergelder für Kommunen und Städte Kommunale Energieberatung

Energieberatung für Kommunen werden mit bis zu 95 % durch das BAFA gefördert

Energieberatung für Kommunen und gemeinnützige Organisationen sind ein wichtiger Baustein der Energiewende.

Vor dem Hintergrund steigender Energie- und Rohstoffpreise müssen Betreiber von Immobilien Strategien entwickeln, effizienter zu wirtschaften. Insbesondere Kommunen schreibt der Gesetzgeber hierbei eine Vorbildfunktion zu. So müssen sie hinsichtlich des Einsatzes von erneuerbaren Energien im Vergleich zu anderen Gebäudebesitzern nicht nur beim Neubau die Regelungen des EEWärmeG berücksichtigen, sondern auch bei grundlegender Sanierung. So können Kommunen zeigen, dass energetische Gebäudesanierung attraktiv ist und neben der Energieeinsparung viele Vorteile mit sich bringt.

Kommunen, öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen können verschiedene Fördergelder der BAFA und KfW in Anspruch nehmen.

Ablauf

Zuerst wird der Auftragsgegenstand mit der Kommune erörtert, bzw. werden geeignete Objekte zur Optimierung gemeinsam mit den kommunalen Verantwortungsträgern ausgewählt. Danach erfolgt die Beantragung der entsprechenden Fördermittel durch uns. Die Gebäude werden dann erfasst und für die Optimierungsvorschläge visualisiert. Danach bieten wir eine Präsentation des IST – Zustandes an und erläutern im Rahmen der Verwaltung, des kommunalen Parlamentes oder im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, die geplante Zielrichtung der Maßnahmen. Im Anschluss dieser Präsentation werden die einzelnen Verbesserungsvorschläge vorgestellt. Zur Begleitung der Maßnahme bieten wir dann optional auch öffentliche Veranstaltungen an. Dies kann für Schulen, interessierte Bürgerinnen und Bürger, sowie auch für Fachpublikum durchgeführt werden.

Finanzierung

Die Beratungsleistungen werden mit bis zu 95 % durch öffentliche Mittel gefördert. Die Mindestförderung beträgt 85 %. Die Kosten für die AkE liegen bei maximal T€15 und richtet sich nach dem Beratungsgegenstand. Somit wird die maximale Kostensumme nur bei extrem komplexen Gebäuden erreicht. Die maximale Kostenbelastung für die kommunale Kasse liegt somit bei € 2250,-. Die Regelkosten sind jedoch weit geringer.

Vorteile

Der kommunale Entscheidungsträger wird im Falle der AkE nicht ausschließlich durch Fachplaner, welche am Ergebnis der Beratung partizipieren, betreut. Somit sind die tatsächlich effizienteste Maßnahme und in vielen Fällen auch nichtinvestive Maßnahmen, welche mit der intelligenten Nutzung und Bewirtschaftung der gebäudetechnischen Anlagen im Mittelpunkt unserer Betrachtung. Weiterhin verbessert sich das Image der Kommune durch die Möglichkeit der öffentlichen Darstellung der konkreten Maßnahmen. Rationelle Energieverwendung wird somit an konkrete Maßnahmen gebunden. Auch für die Kids von „Fridays for future“ sind somit befriedigende Antworten möglich.

Berater

Frank Weber

Frank Weber

  • Ehem. umweltpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion MdL a.D.
  • Gebäudeenergieberater (HWK)
  • Ehem. Bundesvorsitzender des Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger e.V. und Schornsteinfegermeister
  • Inhaber der Firma weber-konzepte
  • Experte in Fragen der erneuerbaren Energien und der rationellen Energieverwendung
  • Kommunikationstrainer / HRM Berater

Frank Weber leitet die Firma weber-konzepte als Handwerksunternehmen in der Landeshauptstadt Erfurt und ist als Umwelt- und Energieberater, sowie als Kommunikationstrainer tätig. Er leitete als Bundesvorsitzender den Zentralverband Deutscher Schornsteinfeger e.V. über 20 Jahre und war als umwelt- und energiepolitischer Sprecher im Landesparlament Thüringen von 2009-2014 MdL Weiterhin bereit er als Prokurist die TRE Unternehmensgruppe. Die „Aktion kommunale Energieberatung AKE“ ist eine Kooperative von Ingenieurbüro Schwark und von weber-konzepte. Das Ziel ist eine unabhängige und neutrale Beratung zur Energieeffizienzsteigerung und nachhaltigem bewirtschaften von kommunalen Nichtwohngebäuden. Hierbei steht die Haushaltssituation der Kommune, sowie der tatsächliche Effekt der Maßnahmen im Vordergrund der Betrachtung. Hierzu gehören auch Präsentationen im Rahmen der kommunalen Verwaltungsorgane und der Öffentlichkeit. Optional wird die Begleitung der Maßnahme und die begleitende Öffentlichkeitsarbeit angeboten.

BAFA: Bundesförderung für Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen

Dieses Förderprogramm unterstützt kommunale Gebietskörperschaften, deren Eigenbetriebe, Unternehmen mit kommunalem Gesellschafterhintergrund sowie gemeinnützige Organisationsformen durch eine geförderte Energieberatung. Hierbei werden 80-95 % der Kosten für diese Beratung durch die BAFA gedeckt. Es können sowohl Konzepte zur energetischen Sanierung eines Bestandsnichtwohngebäudes als auch die Neubauberatung für Nichtwohngebäude gefördert werden.

Grundsätzlich lassen sich folgende Zielvorstellung einer BAFA-Beratung eines kommunalen Nichtwohngebäudes im Bestand ableiten:

Gebäudespezifisch:

  • - das Gebäude soll auf einen energetisch zeitgemäßen Stand gebracht werden, d. h. die Dämmwerte der Gebäudehülle sowie die Effizienz der Anlagen sollen den Anforderungen der aktuellen Gesetzgebung bzw. dem Stand der Technik entsprechen
  • - bauphysikalische Schwachstellen sollen beseitigt werden.
  • - der Nutzerkomfort soll gesteigert werden; Unzulänglichkeiten wie Zugerscheinungen und ungenügende Frischluftversorgung sollen beseitigt sowie moderne Möglichkeiten des Komforts genutzt werden

Energiepolitisch sollen die CO2-Emissionen erheblich gesenkt werden, um:

  • - einen individuellen Beitrag zur Verbesserung der Umweltqualität zu leisten
  • - die Klimaschutzziele der Bundesregierung und ihrer Kommune zu unterstützen
  • - das Image des Eigentümers, Betreibers und Nutzers zu verbessern.

Innerhalb dieser Beratung wird überprüft, welche Investitionen unter energetischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvoll sind. Dies kann durch einen Sanierungsfahrplan der einzelnen Maßnahmen zeitversetzt betrachtet oder durch eine umfassende Sanierung hin zu einem KfW-Effizienzgebäude 70 bzw. 100 dargestellt werden. Die Beratung im Falle eines Neubaus erfolgt auf Grundlage des KfW-Effizienzhausstandards 55 bzw. 70.

Die Förderung der BAFA wird in Form einer Anteilsfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss abgeleistet. Dieser Zuschuss wird von uns als Energieberater beantragt und an uns ausgezahlt. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Komplexität des Gebäudes. Nach der Berechnungsnorm DIN EN 18599 werden Gebäude in Zonen eingeteilt, eine Schule besteht beispielsweise meistens aus den Zonen Klassenraum, Büro, Verkehrswege, Lager und WC. Der nachfolgenden Tabelle können Sie die Kosten unserer Beratung und die jeweilige Förderung entnehmen.

Anzahl Zonen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
Förderung in EUR 3500 4500 5500 6500 7500 8500 9500 10500 11500 12500 13500 14500 15000
Eigenanteil der Kommune bei 80 % 875 1125 1375 1625 1875 2125 2375 2625 2875 3125 3375 3625 3750
Eigenanteil der Kommune bei 95 % 184 237 289 342 395 447 500 553 605 658 711 763 789

Das Antragsverfahren wird durch den Energieberater eingeleitet. Wir beantragen den Zuschuss und versorgen Sie mit allen nötigen Formularen. Nach erfolgter Überprüfung durch das BAFA wird ein Zuwendungsbescheid versendet und wir können mit der Arbeit beginnen.

Mehr Informationen  

KfW: Kommunen und öffentliche Einrichtung können Fördergelder und zinsgünstige Kredite für den Kauf, die Sanierung oder die Erweiterung eines Gebäudes bei der KfW erhalten.

Die KfW fördert zum einen die energetische Sanierung zum Standard KfW-Effizienzhaus 70, KfW-Effizienzhaus 100 oder KfW-Effizienzhaus Denkmal sowie die energetische Sanierung in Einzelmaßnahmen, zum Beispiel Wärmedämmung der Außenwand, Erneuerung der Fenster, Außentüren und Tore, Einbau oder Ersatz von Lüftungs- und Klimatechnik oder Beleuchtung.

Im Neubaubereich wird das KfW-Effizienzhaus 55 oder KfW-Effizienzhaus 70 durch die KfW gefördert.

Für Ihre Projekte können bis zu 25 Mio. Euro Kredit bei der KfW abgerufen werden. Je nach energetischem Standard können bis zu 17,5 % Tilgungszuschuss akquiriert werden.

Wir empfehlen folgenden Ablauf:

  1. Vorgespräch: Wir führen ein kostenloses Vorgespräch, in dem wir den Umfang und die Ziele eruieren
  2. wir planen Ihr KfW-Effizienzgebäude nach Ihren Vorstellungen und im Dialog mit allen Beteiligten
  3. Kredit bei der KfW beantragen
  4. Kreditangebot annehmen
  5. Fördermittel abrufen und Maßnahme durchführen (gerne unterstützen wir Sie bei der Baubegleitung)
  6. wir erstellen eine Bestätigung, dass das Bauvorhaben so durchgeführt wurde, wie geplant und Sie erhalten Ihren Tilgungszuschuss von der KfW

Bei der Konzipierung energetischer Sanierungsmaßnahmen legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Einbindung erneuerbaren Energien, da auch bei grundlegenden Sanierungen öffentlicher Gebäude nach § 5a EEWärmeG 15 % der Wärme- und Kälteenergie durch erneuerbare Energien gedeckt werden müssen.

Der sommerliche Wärmschutz nimmt ebenfalls eine zentrale Rolle in unserer Planung ein, da umso besser der sommerliche Wärmeschutz ausgestaltet ist, umso weniger muss man in Zukunft mittels elektrischer Energie kühlen.

Die Betrachtung der ausreichenden Versorgung mit frischer Luft, die hinsichtlich ihrer Qualität so beschaffen ist, dass bspw. die Kinder in Schulen und Kitas und ihr Betreuungspersonal optimale Bedingungen zum Lernen vorfinden, führen wir die Betrachtung der Lüfttungstechnik nach den Empfehlungen des Arbeitskreis Lüftung (AK Lüftung) am Umweltbundesamtes durch.

Die Planung der Lüftungsanlage ist eine integrale Aufgabe, die bereits in der Vorentwurfsphase beginnt und die gesamte Bauausführung begleitet. Die getroffenen Annahmen, wie Belegung, Aktivitätsgrad, Nutzungsdauer und Ansprüche an die Innenraumlufthygiene, müssen im Prozess der Bauplanung stetig diskutiert und angepasst werden.

Bei der Lüftungskonzeption werden folgende Punkte berücksichtigt:

  • niedriger CO2-Gehalt (nicht höher als 1.000 ppm) in der Innenluft
  • Behaglichkeit bezüglich Raumlufttemperatur, relativer Luftfeuchte und Zugluft
  • geringer Nutzereinfluss durch Bedienung (hoher Automatisierungsgrad)
  • hybride Lüftung, wenn möglich
  • Belegung der Räume
  • Außenkonzentration CO2: Als erste Näherung werden 400 ppm gewählt. Dieser Wert muss auf die Rahmenbedingungen des Standortes (Innenstadtlage, Kreuzungsnähe usw.) näher abgestimmt werden
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Wenn Sie weitere Informationen zum Thema „Kommunale Energieberatung“ wünschen, können Sie sich auch unter unserer Themenseite „Kommunale Energieberatung“ informieren.

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